Avignon hat eine wechselvolle Geschichte mit großen Höhen und Tiefen hinter sich. Verkehrsgünstig an der Rhône und einem Handelsweg gelegen, war sie lange vor den Römern eine keltische Ansiedlung. Die Römer erkannten die strategisch günstige Lage und bauten Avignon zur Provinzhauptstadt aus. Danach war sie Bischofsstadt. Ab dem 12. Jh. bildete sie sich zu einem selbstständig regierten Stadtstaat heraus (ähnlich wie viele italienische Städte). Die größte wirtschaftliche und kulturelle Blütezeit der Stadt begann mit dem päpstlichen Einzug Anfang des 14. Jh. Nach dem Ende des Schismas erlebte die Stadt verschiedene Höhen und Tiefen. Erst im 20. Jh. stieg die Stadt, Verwaltungszentrum des Departements Vaucluse, wieder zu einem bedeutenden Handels- und Wirtschaftszentrum auf.
Die größte touristische Attraktion der Stadt ist sicherlich der Papstpalast. Die Stadt bietet aber eine Fülle weiterer Sehenswürdigkeiten wie z.B. die ehemalige Münze Hôtel des Monnaies, die berühmte Pont d'Avignon, das zeitgenössische Kunstmuseum Collection Lambert, das Musee du Petit Palais und das Stadtviertel Villeneuve-les Avignon auf der gegenüberliegenden Seite der Rhône mit dem Wehrturm sowie verschiedenen sehenswerten Kirchen und der Kartause.

